Lehrlingausbildung ist ein wichtiger Schwerpunkt der Bildungspolitik und Ausbildung in Deutschland. Dies ist ein Bereich, in dem Deutsch das Französisch helfen kann.

Die erste deutsch-französische Forum für Lehrlingausbildung ist ein Ereignis, um den Austausch zwischen Französisch lokalen Unternehmen gewidmet, ihre deutschen Kollegen und abwechselnd Antenne von Nogent UTT. Es findet am Samstag 30. September 2017 im Centre culturel et sportif Robert Henry in Nogent (Haute-Marne, Frankreich).

Am Samstag 30. September 2017 im Centre culturel et sportif Robert Henry in Nogent (Haute-Marne, Frankreich).

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Die Teilnahme ist kostenlos.


 

Deutsch-Französisches Forum Berufsbildung

, par Bernhard Kutscher

Die Rotary Clubs RC Langres und RC Hanau-Maintal krönten ihre seit 43 Jahren gemeinsam durchgeführten Jugendprojekte mit einer Deutsch-Französischen Veranstaltung zur Berufsbildung.


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crédits : Photo de Philippe Savouret
Blick von der Simultan-Dolmetscher-Kabine auf das Podium mit Firmen-Vertretern (alle Fotos) © RC Hanau-Maintal

Regelmäßig seit nun 43 Jahren kommen die Mitglieder der beiden Rotary Partnerclubs RC Langres (Frankreich) und RC Hanau-Maintal zu Jahrestreffen zusammen.

Neben der Pflege der Freundschaft steht dabei das Kennenlernen der kulturellen, historischen sowie auch kulinarischen Besonderheiten der besuchten Region im Vordergrund. Ziele der letzten Jahre waren Metz und Straßburg sowie Worms und Lorsch.

Gemeinsam für junge Menschen

Ganz im Sinne der rotarischen Idee hat die Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Projekte für beide Clubs eine große Bedeutung. So werden in einer das Jahrestreffen abschließenden gemeinsamen Vorstandssitzung turnusmäßig die Pläne für das kommende Jahr besprochen. Diese sind vor allem auf junge Menschen ausgerichtet – zurzeit ist es die Förderung der Jugendfeuerwehr im Departement Haute-Marne.

Daneben läuft seit Jahrzehnten – quasi automatisch - der von beiden Clubs organisierte alljährliche zweimal einwöchige Austausch von je 10 bis 15 Schülern zwischen der Hanauer Otto-Hahn-Schule und dem Lyceum in Langres.

Neues Format zur Berufsorientierung

Für das Treffen in 2017 in Langres-Nogent hatten sich die Verantwortlichen beider Clubs etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Beim gemeinsamen Brainstorming besann man sich der jeweils guten Kontakte zu Schulen, Universitäten und zur örtlichen Wirtschaft. Daraus wurde die Idee geboren, in einem „Forum“ Ausbilder, Entwickler, Unternehmer, Studenten und Auszubildende aus beiden Regionen zusammen zu bringen. Hintergrund ist, dass die jeweils hochinnovativen Unternehmen unterschiedliche Ausbildungskonzepte verfolgen.

Der erste Schritt hin zur Realisierung des Forums war die Einbindung der jeweiligen Kammern (IHK und CCI) der Partnerregion sowie die Gründung eines Organisationskomitees aus den beiden Rotary Clubs.

Die Mitglieder des Komitees trafen sich zunächst in Maintal. Hierbei wurden Aufgabenstellung, Aktivitäten und Arbeitsteilung sowie Organisation und Finanzierung der Veranstaltung besprochen, die nun den Namen „Deutsch-Französisches Forum Berufsbildung“ trug.

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Beim Besuch in Frankreich besuchten die Rotarier auch einen alten, jetzt bemalten Steinbruch in Villars Fontaine, der als Veranstaltungsort des einzigartigen Festivals "Street Art on the Rocks" dient.

Guter Plan, viele Vorbereitungsschritte

Es folgten wöchentliche Skype-Konferenzen, die Erstellung einer zweisprachigen Homepage, die Übersetzung von Informationen zum Schwerpunktthema „Lehrlingsausbildung in Deutschland“, eine Einladung von Firmenvertretern über die IHK, Pressearbeit, die Organisation einer Simultan-Übersetzung der Veranstaltung, Last-Minute-Übersetzung der zweisprachigen Folien - und viele, viele weitere Details.

Ende September war es dann soweit. Im Gefolge der Maintaler Rotarier mit Partnerinnen reisten der IHK-Präsident Dr. Norbert Reichhold (RC Hanau-Maintal) mit Industrievertretern sowie der Leiter der Ludwig-Geisler-Berufsschule an.

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Scheckübergabe für das gemeinsame Projekt Jugendfeuerwehr: Governor Jean-Paul Haton (D1790), Präsident Christof Bauer (Vierter von links), Daniel Chevalier (Präsident des RC Langres, zweiter von rechts) und Governor Dirk Freytag (D1820)

Auch DG Dirk Freytag, der sich beim Besuch des RC Hanau-Maintal kurz zuvor spontan angemeldet hatte, nahm an der Veranstaltung im Kulturzentrum von Nogent teil.

Thema : Lebenslanges Lernen

Nach Grußworten der Bürgermeisterin sowie der Vertreterin der Region „Grand-Est“ wurden in Präsentationen die unterschiedlichen Ausbildungssysteme vorgestellt. In den sich anschließenden Debatten und einer Podiumsdiskussion mit den jeweiligen regionalen Vertretern von IHK, Industrie, Auszubildenden sowie Berufs- und Hochschulen war immer wieder zu hören, dass „lebenslanges Lernen und Mobilität“ heute von Auszubildenden in beiden Ländern erwartet wird.

„Beide Regionen können voneinander lernen und dies sollte der Jugend praxisnah zu Gute kommen“, – so ein weiteres Statement. Zur Umsetzung wurde gleich der Besuch einer französischen Delegation in Hanau mit der Besichtigung von Ausbildungsbetrieben verabredet.

Spende und Musikfreuden

In Anwesenheit beider Distrikt-Governor - Jean-Paul Haton (D1790) und Dirk Freytag (D1820) - wurde dann der Scheck über 4.500 Euro für das gemeinsame Projekt, der Förderung der örtlichen Jugendfeuerwehr, übergeben. Beendet wurde die Veranstaltung mit einem öffentlichen Bläser-Konzert – am Dirigentenpult ein ehemaliger Rotary-Stipendiat.

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Musikalische Grüße - mit einem rotarischen Stipendiaten als Dirigenten.

Der für viele unvergessliche Tag ging zu Ende mit einem Empfang durch den RC Langres mit anschließendem Rotary Gala-Dinner. Am Abreisetag, pünktlich um 9 Uhr, aber noch etwas erschöpft vom Vorabend, fanden sich die Vorstandsmitglieder beider Clubs zur gemeinsamen Sitzung ein, in der unter anderem – turnusmäßig - das Programm für das nächste Jahr besprochen wurde.

Mehr Informationen :

- Forum franco-allemand sur l’apprentissage à Nogent (52) - 30 septembre 2017


Publié par Christian Kaiser le 01 février 2018 dans https://rotary.de/clubs/distriktberichte


Pour en savoir plus :

- In Frankreich : Nogent Spitze auf die Lehrlingsausbildung
- La Haute-Marne, partenariat gagnant avec l’Allemagne le 30 septembre 2017.
- 18 février 2016, coopération avec le Land de Sarre en Allemagne
- Convergences franco-allemandes : Madame Annegret Kramp-Karrenbauer à Nogent
- Deutsch-Französisches Forum Berufsbildung
- Forum franco-allemand sur l’apprentissage à Nogent (52) le 30 septembre 2017

 

Lehrlingausbildung ist ein wichtiger Schwerpunkt in Deutschland

, von Bernhard Kutscher

Die berufliche Ausbildung bildet eine wesentliche Grundlage für Wirtschaftswachstum, Wohlstand und sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Das deutsche Berufsbildungssystem mit seinen vielfältigen Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten bietet breite Karriereperspektiven und garantiert eine hohe Beschäftigungsfähigkeit. Die tragende Rolle der Unternehmen und die enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Sozialpartnern sowie die geringe Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland sind Kennzeichen dieses erfolgreichen Ausbildungsmodells.

Die deutsche Wirtschaft investiert maßgeblich in die duale Berufsausbildung und sicherte so in 2015 wieder mehr als 500.000 neue betriebliche Ausbildungsverträge [1]. Insgesamt befanden sich in dem Jahr 1.34 Mio Auszubildende in einer dualen Ausbildung.

Die Sozialpartner und die Kammern übernehmen neben Bund und Ländern ihre bildungspolitische Verantwortung und sind wesentliche Akteure bei der Gestaltung und Implementierung der dualen Ausbildung in Deutschland [1].
Die duale Ausbildung ist ein System der Berufsausbildung [2]. Die Ausbildung im dualen System erfolgt an zwei Lernorten, dem Unternehmen/Betrieb und der Berufsschule. Die Person in der dualen Ausbildung wird als „Azubi“ (Auszubildender) oder als Lehrling bezeichnet. Voraussetzung für eine Berufsausbildung im dualen System ist in Deutschland ein Berufsausbildungsvertrag. Der praktische Teil der Ausbildung wird den Auszubildenden in den Betrieben vermittelt, den theoretischen Teil übernimmt die Berufsschule.

Bei Besuch einer berufsbildenden Schule (Schule mit Berufsabschluss) ist die duale Ausbildung durch den allgemeinbildend/theoretischen Unterricht und den praktischen Werkstattunterricht sichergestellt. Grundlage für die betriebliche Ausbildung ist die jeweilige Ausbildungsordnung des Berufes [3].

Ausbildungsschwerpunkte sind:
• Vermittlung von fachlichen Fähigkeiten, Kenntnissen und Fertigkeiten. Die sog. „berufliche Handlungsfähigkeit“. Dieses ergibt sich inhaltlich aus der Ausbildungsordnung für jeden Beruf
• Ermöglichen erster Berufserfahrung

Die Ausbildung in den Betrieben findet an drei bis vier Tagen pro Woche statt, an ein bis zwei Tagen werden Berufsschultage angeboten. Alternativ wird auch sogenannter Blockunterricht durchgeführt. Das bedeutet, dass der Auszubildende bzw. Lehrling für bis zu acht Wochen am Stück vollständig nur in der Schule ist. Die Ausbildung in der Berufsschule unterliegt den Schulaufsichtsbehörden der Bundesländer.
Generelle Aufgabenschwerpunkte der Berufsschulen sind:
• die Vermittlung von theoretischen Fachkenntnissen
• die Vertiefung der Allgemeinbildung
• und die Verleihung von Laufbahnberechtigungen (Bildungsabschlüsse).

Am Ende der Ausbildung steht die Abschlussprüfung, in der die zu Prüfenden ihre berufliche Handlungskompetenz nachweisen müssen. Im Handwerk heißt die Abschlussprüfung traditionell Gesellenprüfung. Die Prüfungen sind von den zuständigen Stellen, in der gewerblichen Wirtschaft von den Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern(IHKs), zu organisieren.

Die schriftlichen IHK-Zwischen- und Abschlussprüfungen sind bundesweit einheitlich, d. h. sie werden gleichzeitig und mit für den jeweiligen Beruf identischen Aufgabensätzen durchgeführt. Wesentlicher Vorteil der einzigartigen zentralen IHK-Prüfungen ist, dass alle Auszubildenden eines Berufes bundesweit mit den gleichen Aufgaben geprüft werden.

Mit bestandener Prüfung bekommt der „ehemalige“ Auszubildende drei Zeugnisse:
• Zeugnis des Ausbildungsbetriebes
• Berufsschulzeugnis
• Abschlusszeugnis bzw. Gesellen- oder Facharbeiterbrief.

Die Ausbildung eines Feinwerkmechanikers hat eine Dauer von 3.5 Jahren (3).


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Hanau wirtschafrs-bericht.
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Material technik in hanau zuhause 2017.
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Metropolregion Frankfurtrheinmain und Hessen.

Pour en savoir plus :

- In Frankreich : Nogent Spitze auf die Lehrlingsausbildung
- La Haute-Marne, partenariat gagnant avec l’Allemagne le 30 septembre 2017.
- 18 février 2016, coopération avec le Land de Sarre en Allemagne
- Convergences franco-allemandes : Madame Annegret Kramp-Karrenbauer à Nogent
- Deutsch-Französisches Forum Berufsbildung
- Forum franco-allemand sur l’apprentissage à Nogent (52) le 30 septembre 2017

Anmerkungen

[1BMBF Berchem-Sainte-Agathe 2016

[2Als duales Studium wird in Anlehnung an das duale Ausbildungssystem ein Hochschulstudium mit fest integrierten Praxiseinsätzen in Unternehmen bezeichnet. Von „klassischen“ Studiengängen unterscheidet es sich durch einen höheren Praxisbezug, der abhängig von Studiengang und Hochschule variiert.

[3Die Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Metallberufen regelt die Details der Ausbildung auf 151 Seiten.

 

In Frankreich : Nogent Spitze auf die Lehrlingsausbildung

Die Lehrlingsausbildung (oder duale Ausbildung) ist ein wichtiger Schwerpunkt der Bildungspolitik in Deutschland und zieht wachsende Interesse französischer Seite an.

Das erste deutsch-französische Forum Berufsbildung ist eine Veranstaltung, um den Austausch zwischen französischen un deutschen lokalen Unternehmen, Auszubildende der technischen Universitat Troyes (UTT) zweig Nogent gewidmet. Es findet am Samstag 30. September 2017 im Kultur- und Sportzentrum Robert Henry in Nogent (Haute-Marne).

Die Region "Grand Est" hat den Ehrgeiz, eine Drehscheibe für grenzüberschreitenden Wirtschaftsraum zu werden. In Nogent (Haute Marne) befinden sich die meist engagierten Unternehmen in der Lehrlingsausbildung, auf einem dynamischen Universität und Technologiezentrum unterstützt.

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Die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Frau Annegret Kramp-Karrenbauer

kam in Nogent am 18. Februar 2016, um die Unternehmen, die Studenten in alternierenden Ausbildung von der technischen universität Troyes Zweig Nogent zu begegnen und das Technologiezentrum zu besuchen. Dieser Besuch kennzeichneit den Willen einer grenzüberschreitenden Kooperation im demografischen, sozialen und ökonomischen Plan zwischen der Haute Marne und Saarland. Mehr : Découvrir la Stratégie France de la Sarre

Die 5 wichtigsten Komponenten des Technologie Verbundes Nogent (Haute Marne), das Zentrum der technologischen Forschung und Innovation (CRITT), Materialen, Ablagerung und Oberflächenbehandlungen (MDTS) Nogent, technische Universität von Troyes (UTT), die Vereinigung von Firmen Nogentech, der Business-Inkubator und die Handelskammer und Industrie (CCI) sind alle Sprungbretter, die Unternehmen Zugang zu innovative Materialen ermöglichen. Es ist eine ideale Umgebung für die Organisation, am 30. September 2017, von dem deutsch-französischen Forum Berufsbildung.

Bildung von Ingenieuren durch Berufsausbildung

Die Technische Universität von Troyes (UTT) Zweig Nogent bildet jedes Jahr dreissig von den besten französichen Ingenieure aus , die für ihre Wettbewerbsfähigkeit, Professionalität und internationale Offenheit bekannt sind. Sie erfüllen die komplexen Anforderungen der Metallindustrie, in der Lage innovative Lösungen für Unternehmen zu erzielen. Der Grad „Ingenieur UTT Materialien und Mechanik“ wurde 2010 und 2015 von der Kommission für technische Qualifikation akkreditiert.

Die Lehrlinge "Materialen und Mechanik" verbringen 3 bis 9 Monate im Ausland. Sie haben ein verbindliches internationales Praktikum von 3 Monaten in zweiten Jahr. Sie haben die Möglichkeit, ihr Semester in 3. Jahr in einer ausländischen Hochschule zu verbringen.

Seit zwei Jahren werden 10 bis 15 Studenten in "professionnalen Fach Formgebungsverfahren der Materialien" spezialisiert und als "industriellen Projektverantwortlicher " bei UTT Zweig Nogent im Berufsbildungsvertrag ausgebildet.

2015 fanden 90% der alternierenden Studenten ihr Uternehmen dank Netz des UTT, vor allem durch die Messe der Industrie Know how von Haute Marne.


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Die Unternehmen im cluster
Die unternehmen im cluster
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das Technologiezentrum Nogent in der Süd Champagne

Pour en savoir plus :

- In Frankreich : Nogent Spitze auf die Lehrlingsausbildung
- 18 février 2016, coopération avec le Land de Sarre en Allemagne
- Convergences franco-allemandes : Madame Annegret Kramp-Karrenbauer à Nogent
- Deutsch-Französisches Forum Berufsbildung
- Forum franco-allemand sur l’apprentissage à Nogent (52) le 30 septembre 2017

 

30. september 2017 Deutsch-Französischen Forum Berufsausbildung im Nogent (Haute-Marne Frankreich)

Die erste Deutsch-Französischen Forum für Lehrlingausbildung ist ein Ereignis, um den Austausch zwischen Französisch lokalen Unternehmen gewidmet, ihre deutschen Kollegen und abwechselnd Antenne von Nogent UTT.

Dieses Ereignis wird am Samstag, dem 30. September 2017 im "Centre culturel Robert Henry - rue de la piscine, 52800 Nogent (Frankreich)" stattfinden .


Das Forum wird von dem Industrie- und Handelskammer Haute-Marne organisiert, in enger Zusammenarbeit mit dem Technology Center Süd - Champagne, dem Nogentech Cluster, dem Zweig der technischen Universität Troyes in Nogent, lokalen Industriellen und dem Rotary -Club Langres. Der Rotary Club Hanau-Maintal (https://hanau-maintal.rotary.de/) mobilisiert die Akteure seines Gebiets mit der Handels- und Industriekammer Hanau (IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern) an der Spitze zu erhalten.


 

Lehrlingsausbildung im Zentrum der Debatte

Lehrlingsausbildung (oder alternierende Ausbildung) ist ein wichtiger Schwerpunkt der Bildungspolitik in Deutschland und wird mehr und mehr das Interesse auf französischer Seite auf sich ziehen. Nogent, wo junge Ingenieure in die duale Berufsausbildung der [Filiale der Technischen Universität von Troyes >rubrique2], in der Mitte von einem Pool von besonders dynamischen Unternehmen eingebunden sind, ist der ideale Ort, um konkret über Lehrlingsausbildung zu sprechen.

Das Forum zielt darauf ab, die Gebiete auf beiden Seiten zu studieren und zu verbessern :
- Die Errungenschaften und Möglichkeiten der industriellen Zusammenarbeit,
- Erfolg in höherer Berufsausbildung ,
- zukünftige gemeinsame Aktionen zwischen den Gebieten.

Programm

samtag 30. september 2017

am Centre culturel et sportif Robert Henry
Rue de la Piscine, 52800 Nogent (Frankreich)

15.30 Uhr : Empfang/Ausstellungseröffnung

16.00 Uhr : Forum/Podiumsdiskussion

1. Stand der deutschen Lehrlingsausbildung im technischen Bereich
Einführung in das Thema durch Herrn Dr. Norbert Reichhold, Präsident der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern
Das Angebot des Dualen Systems Unternehmen-Hochschule präsentiert von Frau Annette Rieble, Ausbildungsabteilung der Firma Heraeus/Hanau und zwei Auszubildenden des Unternehmens
Die Aufgaben der Berufsschule vorgestellt von Herrn Dr. Kurt Herget, Leiter
der gewerblich-technischen berufsbildenden Ludwig-Geissler-Schule/Hanau
Zusammenfassung und Diskussion geleitet von den Herren Dr. Ing. Christof Bauer und Dr. Bernhard Kutscher.

2. Vorstellung des Angebotes der Region zur Dualen Ausbildung

Präsentation durch Herrn Frederic Sanchette, Hochschullehrer sowie Forscher an der Universität Troyes und Leiter der Außenstelle in Nogent Erfahrungsberichte der französischen Unternehmer und junger Absolventen der alternierenden Ausbildung mit Herrn Jean-Louis Deguy, Präsident der Firma Forges de Courcelles/Gruppe Sifcor, Herrn David Biguet, Präsident des Technologie-Cluster Nogentech, Herrn Pascal Gillet, Präsident der Firma Gillet Groupe mit Auszubildendem, Herrn Jean-Luc Deguy, Präsident der Firma Deguy-Conges mit früherem Ingenieur-Studenten, Herrn Luc Dinville, Absolvent der UTT-Nogent, der sein zweites Studienjahr in Deutschland verbracht und die praktische Ausbildung bei der Firma Forges de Froncles abgeschlossen hat.

3. Referat/Abschlussdebatte darüber, was im Hinblick auf die deutsch-französischen Arbeitsbeziehungen durchgeführt wird und was noch zu tun bleibt.

Die deutschen in diesem Forum schon eingeschriebenen Unternehmen :
Dr. Norbert Reichhold IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern
Dr. Christof Bauer - Mainsite GmbH (Energie)
Dr. Bernhard Kutscher - BK HC Consulting (Pharma/Biotech)
Annette Rieble - Heraeus AG (Metallurgie/Materiaux technologique)
Thomas Wendt - TWN Beratungsgesellschaft mbH (IT)
Dr. Brigitte Kriszt - Technologietransfert und Wirtschaftskooperationen Werkstoffe

Schreiben Sie sich on-line ein oder bei uns abmelden.

Um den Austausch, mit unseren Gästen besonders zu unterstützen, laden wir Sie im Anschluss an das Forum zu einem öffentlichen Konzert sowie von einem Aperitif ein. Danach schliesst sich das Galaabendessen von Rotary an, bei dem die deutsche Delegation des Forums anwesend sein wird.


Dokumentation :

Sehen Sie nach und speichern Sie die on-line Dokumentation ein [fr]:

PDF - 3.6 MB
Forum franco-allemand sur l’apprentissage à Nogent (52) - 30 septembre 2017
Forum franco-allemand sur l’apprentissage à Nogent (52) - 30 septembre 2017
PDF - 1.6 MB
L’apprentissage, un vaccin contre le chômage des jeunes
crédits : Bertrand Martinot, METI, Institut Montaigne
Plan d’action pour la France tiré de la réussite allemande
Etude de Bertrand Martinot, mai 2015
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Le système de formation en alternance en Allemagne
Le système de formation professionnelle en Allemagne dans l’entreprise et le CFA (centre de formation d’apprentis)
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Guide des stages et de l’alternance 2016-2017
La CCI Troyes et Aube, dans son objectif d’information à destination des entreprises, et Troyes Champagne Métropole publient un « guide des stages et de l’alternance » à destination des entreprises et des structures du territoire souhaitant accueillir des stagiaires/alternants.
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Le système dual en Allemagne - Référence pour une application à l’étranger?

Mehr Informationen :

- Eine deutsch-französische Begegnung für junge Fachkräfte und Unternehmen
- Lehrlingausbildung ist ein wichtiger Schwerpunkt in Deutschland
- In Frankreich : Nogent Spitze auf die Lehrlingsausbildung
- Französisch Ist die Zukunft
- Apprentissage : faut-il s’inspirer du modèle allemand ?
- Foire aux questions : alternance, apprentissage (ONISEP)
- Portail de l’alternance


Pour en savoir plus :

- In Frankreich : Nogent Spitze auf die Lehrlingsausbildung
- La Haute-Marne, partenariat gagnant avec l’Allemagne le 30 septembre 2017.
- 18 février 2016, coopération avec le Land de Sarre en Allemagne
- Convergences franco-allemandes : Madame Annegret Kramp-Karrenbauer à Nogent
- Deutsch-Französisches Forum Berufsbildung
- Forum franco-allemand sur l’apprentissage à Nogent (52) le 30 septembre 2017

 

Französisch Ist die Zukunft

, von Françoise ScutcaBernhard Kutscher

Frankreich und Deutschland sind der Kern der EU 2017. Ohne die beiden geht es nicht, sie sind Motor und Magnet. Also müssen Franzosen Deutsch und Deutsch Französisch können. Es geht dabei um nicht weniger als ein neues europäisches Selbstbewusstsein.



Französisch Ist die Zukunft
Von Florentine Fritzen
"Franffurter Allgemeine" 21 mai 2017


Die Kinder Schmettern « Hed and schoulders, knees and toes ». Beim Singen zeigen sie auf Kopt, Schultern, Knie und Zehenund sind dabei so begeistert, wie zs nur Siebenjährige können. Englischunterricht, zweite Klasse. Super: Fast alle Kinder lernen heute schon in der Gundeschule eine Fremdsprache kennen. Allerdings fast immer dieselbe: Englisch. Esstand im vergangenen Jahr bei 1,7 Millionen Grundschülern auf dem Strundenplan. Französisch hatten nur 100 000, von denen bloBein Zehntel nicht in einem der Grenzländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz and Saarland wohnte. Die moisten anderen bekommen Französisch später alszweite Fremdsprache. Entsprechend anders lernen sie es : weniger Geschmetter, mehr Grammatik. In der Oberstufe wählen es viele wieder ab.


Das muss sich ändern, den Französisch ist nach dem Brexit wichtiger den je, für uns Deutsche und für uns Europäer. Frankreich und Deutschland sind der Kern der EU 2017. Ohne die beiden geht es nicht, sie sind Motor und Magnet. Also müssen Franzosen Deutsch und Deutsch Französisch können. Es geht dabei um nicht weniger als ein neues europäisches Selbstbewusstsein.

Emmanuel Macron hat das erkannt. Bei seinem Antrittsbesuch bei Bundeskanzlerin Merkel in Berlin kündigte der neue Französisch Präsident an, die zweisprachigen Klassen in seinem Land wieder einzuführen; sein Vorgäger Hollande hatte sie abgeschafft. Auch in Deutschland gibt es zweisprachige Klassen. Deren Schüler haben nicht nur besonders viel Französisch, sondern auch mindestens ein Sachfach, das der Lehrer auf Französisch unterrichtet, zum Beispiel Geschichte oder Biologie. Das nutzt dem Verständnis der Kultur, hilft aber auch ganz praktisch später im Arbeitsleben. Dass jetzt Macron an der Spitze des Nachbarlandes steht, beflügelt die Leute in den deutschen Expertenkommissionen, die zusammen mit französischen Kollegen das “Francoallemand” stärken wollen, also den Kultur-und Sprachaustausch. In der Verwaltung will man “das derzeitige Momentum nutzen”, um Französisch an deutschen Schulen zu promoten. Aber selbst wenn Marine Le Pen die Wahl gewonnen hätte, wäre das Werben furs Französischlernen richtig. Um die europâische Idee zu stärken, von der Job in Brüssel anstreben, wo man ohnchin traditionell viel Französisch spricht und künftig vielleicht noch mehr – Kommissionspräsident Juncker jedenfalls redet seit dem Brexit im Parlament nicht mehr Englisch, sondern hall Französisch, halb Deutsch. Aber es gibt ja nicht nur Jobs in der EU-Verwaltung, sondern vor allem in Unternehmen. Die engere Zusammenarbeit auf politischer Ebene wird mehr wirtschaftlichen Austausch zur Folge haben.

Deshalb ist auch der Blick auf die Berufsschulen zentral, an denen erschreckend wenig Französisch gelehrt wird. Nur 70 000 Berufsschüler lernten e sim vorigen Jahr; zwanzigmal so viele hatten Englisch und immerhin fast doppelt so viele Spanisch. Das sollte nicht so bleiben. Am besten, aber schwer durchzusetzen wäre eine Änderungim Lehrplan. Solange das nicht geht, müssen Lehrer und Schüler mit mehr Französisch-An-geboten bombardiert warden.

Es geht nicht darum, das Englische zurückzudrängen oder einzuschränken; das gringe auch gar nicht: zu viele Texte, Filme, Lieder in der Sprache der Briten, Amerikaner und Weltbürger. Das Gute an der Mehrsprachigkeit ist aber, dass es nicht um ein Entwederoder geht. Wohl aber um Wahlmöglichkeiten, und da muss das Französische deutlich gestärkt warden: bei den Jüngsten, damit sie die Sprache früh aufsaugen und lieben lernen. Bei den Mittleren, von denen in der Sekundarstufe I seit Jahren ungefähr gleich viele Schüler Französisch Iernten, aber oft ohne Freude. Es gilt als schwiering und bekommt immer mehr Konkurrenz durch Spanisch, Russisch, Chinesisch. Deshalb lassen es viele wieder fallen, sobald sie können.

Es gilt also, das an den allgemeinbildenden Schulen durchaus reiche Angebot an Programmen, wettbewerben, Zertifikaten, Absclüssen mit mehr Leben zu füllen, das Image des Französischen aufzupolieren. Schulen, Politikier und Eltern können das vermitteln. Argumente gibt es je nach Schülertyp genug: Französisch zu können steht für die wieder aufkeimende europäische Idee, die freie Welt, das frei Denken. Its also was für Leute, die mit daran arbeiten wollen, die derzeitigen dumpfen politischen Strömungen in Europa und Amerika wieder versickern zu lassen. Französisch steht aber auch für Ehrgeiz, für gute, gutbezahlte Jobs. Und sogar die Welt retten kann man damit. SchlieBlich sprechen die Menschen in sehr vielen…

Pour en savoir plus :

- In Frankreich : Nogent Spitze auf die Lehrlingsausbildung
- La Haute-Marne, partenariat gagnant avec l’Allemagne le 30 septembre 2017.
- 18 février 2016, coopération avec le Land de Sarre en Allemagne
- Convergences franco-allemandes : Madame Annegret Kramp-Karrenbauer à Nogent
- Deutsch-Französisches Forum Berufsbildung
- Forum franco-allemand sur l’apprentissage à Nogent (52) le 30 septembre 2017